Perforierte Bleche, ob als Lochbleche oder Streckmetall, finden in der Fassadenarchitektur breite Anwendung. Damit sie ihre Funktion erfüllen und gleichzeitig ihre ästhetische Wirkung entfalten können, sind der richtige Entwurf sowie die Ausführung der Verankerung von entscheidender Bedeutung.
Je nach den Projektanforderungen
können mehrere bewährte Lösungen zum Einsatz kommen:
-
L-Profilrahmen
Das Anschweißen von Streckmetall in oder an einen L-Profilrahmen ist eine konstruktiv einfache und stabile Lösung mit einem sauberen, nicht nur rechtwinkligen Abschluss. Das L-Profil sorgt für eine ausreichende Schweißfläche und Stabilität des gesamten Paneels. Diese Methode eignet sich insbesondere für Fassadenelemente, die eine präzise Geometrie und eine einfache Verankerung an der Unterkonstruktion erfordern. Bei größeren Abmessungen kann der Rahmen mit einem T-Profil geteilt werden. Es handelt sich um das meistverkaufte System mit Fassaden-Streckmetall.
-
Zusätzliche Flachstange
Durch das Anschweißen von Flachstangen senkrecht an Seiten entsteht ein tragendes Element, das sich für die Installation an Fassaden eignet. Es handelt sich um die wirtschaftlichste Variante, die im Falle von unterschweißten Bändern hinter dem Streckmetall einfache Installation mit einem subtilen Erscheinungsbild verbindet. Die Variante mit Kantenbändern eignet sich für kleinere Abmessungen mit der Möglichkeit der seitlichen Verankerung.
-
Konsole
Die Konsole dient zur sicheren und stabilen Befestigung von Streckmetall ohne Schweißnähte. Dank des verdeckten Befestigungssystems bleibt die Frontansicht klar und elegant. Gleichzeitig verteilen die Konsolen die Last gleichmäßig auf mehrere Punkte und erhöhen so die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der gesamten Konstruktion. Sie eignen sich insbesondere für die Verankerung in Sandwichpaneelen oder Fassaden, die eine intensivere Verankerung ohne eine Unterkonstruktion ermöglichen. Der niedrige Herstellungspreis erfordert jedoch eine präzise und zeitaufwändigere Montage.
-
Geschlossenes J-Profil
Das Einschweißen von Streckmetall in einen Rahmen aus geschlossenem Stahlprofil schafft ein massives und äußerst widerstandsfähiges Element. Dank seiner geschlossenen Form bietet das Profil eine außergewöhnliche Steifigkeit. Dieses System kommt vor allem dort zum Einsatz, wo erhöhte Rahmenfestigkeit oder eine bestimmte Montageart erforderlich sind.
-
U-Profilrahmen
Das Einschweißen von Streckmetall in einen U-Profilrahmen wird vor allem dort eingesetzt, wo Streckmetall in Profile eingelegt und entlang des gesamten Umfangs oder an den Seiten eingefasst werden muss, wodurch die Fassade an Plastizität gewinnt. Alternativ kann das Streckmetall auch an U-Profile angeschweißt werden. Dadurch entsteht eine starre und stabile Konstruktion mit fest zusammengedrücktem Material, was die Tragfähigkeit und die Gesamtlebensdauer der Platte erhöht. Bei einer umlaufenden Einfassung wird der untere Teil des Rahmens mit Ablauföffnungen versehen.
-
P-Profilrahmen
Das Einschweißen von Streckmetall in einen P-Profilrahmen sorgt für einen sauberen Randabschluss und eine hohe Steifigkeit des Elements. Dank seiner festen Einsetzung und der Kantenabdeckung findet es vor allem bei Zaunteilen, Toren und Türen Anwendung. Die Rahmen müssen an der Unterseite über Abflusskanäle zum Ableiten von Kondenswasser verfügen.
-
L-Profilrahmen zum Aufhängen
Der L-Profilrahmen zum Aufhängen ermöglicht eine einfache Montage, aber auch Demontage ohne sichtbare Verankerung von der Vorderseite. Dieses System wird dort eingesetzt, wo schnelle Installation und ein sauberes Erscheinungsbild erforderlich sind. Bestens geeignet für Fassaden- und Dekorplatten sowie leichtere Konstruktionen. Diese Methode erfordert eine spezielle Unterkonstruktion.
-
Verankerung zum Omega-Profil
Der L-Profilrahmen zum Aufhängen ermöglicht eine einfache Montage, aber auch Demontage ohne sichtbare Verankerung von der Vorderseite. Dieses System wird dort eingesetzt, wo schnelle Installation und ein sauberes Erscheinungsbild erforderlich sind. Bestens geeignet für Fassaden- und Dekorplatten sowie leichtere Konstruktionen. Diese Methode erfordert eine spezielle Unterkonstruktion.
Zu unseren Empfehlungen zählen:
- die richtige Wahl der Befestigungsart (Halterungen, Nieten, Schraubverbindungen oder verdeckte Systeme).
- Wahl des Materials und der Oberflächenbehandlung der Verankerungselemente die eine langfristige Beständigkeit in Außenbedingungen gewährleisten.
- Integration der Verankerung in das architektonische Konzept, damit die einheitliche Linie und Ästhetik der Fassade erhalten bleibt.
- die richtige Wahl der Verankerungsart hängt immer von den Projektbedingungen ab, wie der Größe und Dicke des Blechs, den statischen Anforderungen und der architektonischen Gestaltung.
Beispiel für die Befestigung von Fassadenelementen
Senden Sie uns Ihre Vorstellung
Haben Sie eine konkrete Vorstellung oder Zeichnung? Senden Sie sie uns zu – gemeinsam finden wir die optimale Verankerungsmethode und erstellen eine Lösung, die genau auf Ihr Projekt zugeschnitten ist.